Erhöhter Blutdruck (Hypertonie)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weitere internationale Fachkreise haben Blutdruck-Richtwerte festgelegt, bei deren Überschreitung ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen vorliegt.

Der optimale Blutdruck bei einem Erwachsenen kann auch niedriger als 120/80 mmHg sein. Auffällig niedrige Blutdruckwerte (z.B. 90/60 mmHg), insbesondere im Zusammenhang mit Beschwerden, sollten von einem Arzt überprüft werden. Ob es sich um einen Bluthochdruck handelt, kann durch einmalige Messung nicht festgestellt werden. In der Regel bestimmt der Hausarzt den Blutdruck an verschiedenen Tagen oder führt eine 24-Stunden-Messung durch. Hierbei sollten die Messwerte über die gesamten 24 Stunden nicht permanent über 140/90 mmHg liegen. Je höher die Werte sind, desto größere Risiken bestehen für den gesamten Organismus.

  1. Betroffene Bereiche und damit verbundene

  2. Folgen des Bluthochdrucks



Bei den meisten Patienten (90%) hat Bluthochdruck keine feststellbare Ursache. Ärzte bezeichnen das als essentielle oder primäre Hypertonie.

Lediglich bei 10 % der Betroffenen entsteht Bluthochdruck aufgrund von Erkrankungen bestimmter Organe (Nieren, Nebennieren, Schilddrüse).Diese Form der Hypertonie wird als sekundäre Hypertonie bezeichnet. Einige Medikamente könnten manchmal durch ihre Nebenwirkungen Bluthochdruck erzeugen.

Hierzu gehören z.B. Kontrazeptiva, Appetitzügler und nicht steroidale Antirheumatika (Schmerzmittel, die wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung in der Rheumatherapie eingesetzt werden, wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac). Um welche Form des Bluthochdrucks es sich handelt, stellt der Arzt im Gespräch und durch eine eingehende Untersuchung fest.

Bei den meisten Bluthochdruckpatienten existiert eine angeborene Veranlagung zum Bluthochdruck. Außer diesen genetischen Faktoren spielen allerdings Lebensstilfaktoren eine verstärkende und letztlich entscheidende Rolle. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben den Einfluss der folgenden Risikofaktoren nachgewiesen:

  • mangelnde Bewegung

  • Stress

  • Übergewicht (Adipositas)

  • zu viel Kochsalz

  • Alkohol

  • Nikotin

In den meisten Fällen ist Übergewicht die Hauptursache für Hypertonie. Daher sollte bei einer Blutdrucktherapie in erster Linie eine Ernährungsumstellung (Diät) erfolgen, begleitet von regelmäßiger körperlicher Betätigung. Eine solche Therapie kann in manchen Fällen schon zu einer Blutdrucksenkung führen. Sollte die Bewegungs- und Ernährungstherapie jedoch nicht den gewünschten Erfolg mit sich bringen, ist es in den meisten Fällen erforderlich, zusätzlich eine medikamentöse Therapie zu beginnen.

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf unserer Internetseite www.blutdruck-optimal.de oder in unserem Buch „ Blutdruck optimal - In drei Schritten zur besseren Gesundheit“

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